Der menschliche Körper als kosmische Topographie
Die alte daoistische Weltsicht kannte keine Trennung zwischen dem Menschen und der Erde. So wie ein Reich gedeiht, wenn es von schützenden Gipfeln und nährenden Wasserläufen umgeben ist, gedeiht ein menschliches Leben, wenn seine Gesichtstopographie Symmetrie, Tiefe und Haltung aufweist.
Die vier Flüsse: Leitungen der vitalen Kommunikation
Die vier Flüsse dürfen niemals flach oder blockiert sein. Klare Augen ohne Stauungen, gut definierte Gehörgänge, frei atmende Nasenlöcher ohne Blähung und ein ausdrucksvoller, gut konturierter Mund ermöglichen es, Lebenserfahrungen mit tiefer Weisheit zu verarbeiten.
Der zentrale Berg: Anker des persönlichen Willens
Der Berg Song – die Nase – muss in einem harmonischen Verhältnis zu den umliegenden Bergen stehen. Wenn die Nase unverhältnismäßig groß ist, während Wangenknochen und Stirn eingefallen sind, leidet das Individuum unter isoliertem Egoismus; das Gleichgewicht zwischen allen Gipfeln schafft beständiges Ansehen.
Makro- und Mikrokosmos im Einklang
Die Beurteilung einer Person anhand der vier Flüsse und fünf Berge verhindert, dass man sich in kleineren Makeln verliert. Sie ermöglicht es, die energetische Gesamtskala, die emotionale Widerstandskraft und die lebenslange Kapazität jeder menschlichen Seele sofort zu erfassen.